Im
Werk des Fotografen Balthasar Burkhard kommen einige künstlerische
Prinzipien, wie Objektivität und Frontalaufnahme, immer wieder
eindrucksvoll zur Anwendung. Bekannt sind vor allem Burkhards zuweilen
monumentale Serien von Körperfragmenten, die oft ein und dasselbe
Motiv mehrfach variieren (Arm, Knie, Adern usw.), sowie seine Luftaufnahmen
von Megacitys. Anhand verschiedener Serien will diese erneute Retrospektive
einen Eindruck von der Vielfalt der Arbeiten dieses Künstlers
vermitteln, der Fotografieren – vom unendlich Nahen zum unendlich
Weiten – vor allem als ein Erkunden interpretiert. Mit etwa 40
Werken, beginnend bei den ersten, 1969 entstandenen Landschaftsaufnahmen
bis hin zu einer Courbet nachempfundenen Aktfotografie aus dem Jahr
2007, bietet die Ausstellung „Erkundungen“ nach der monumentalen
Schau „Omnia“ im Kunstmuseum Bern (2004) die Gelegenheit,
sich auf wieder neue Art mit Burkhards künstlerischem Werdegang
auseinanderzusetzen und selten oder noch nie gezeigte Werke des Fotografen
zu entdecken.
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