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HyperréalismeS
USA - 1965-75 Richard
Artschwager, Robert Bechtle, Charles Bell, Tom Blackwell, Musée
d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg 27. Juni / 5. Oktober 2003 |
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Die Strassburger Museen Leiter
der Museen : Austellungskommissare : Jean-Claude Lebensztejn Patrick
Javault Tel.
: 0033 (0)3.88.23.31.31 Öffnungszeiten
: täglich Kommunikationsabteilung
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place du Château Tel.
: 0033 (0)3 88 52 50 15 |
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Hyperrealismes USA, 1965-1975 ist zweifelsohne die erste Ausstellung, die historisch und in ihrem gesamten Umfang ein künstlerisches Phänomen ins Auge fasst, dass zu Beginn der siebziger Jahre die Kunstszene beherrschte. Insgesamt siebzig Bilder und Skulpturen ihrer bedeutendsten Figuren Malcolm Morley, Chuck Close, Richard Estes und viele andere die nur selten oder noch nie in Europa gezeigt wurden, veranschaulichen die Vielschichtigkeit und die Verschiedenheiten des Hyperrealismus (daher die Pluralform in unserem französischen Titel). Das Jahrzehnt seines Vorscheins, seines Höhepunktes und letztlich seines Niedergangs verdient eine weitläufige Neubewertung. Lange als rückschrittliches Phänomen letzthin betrachtet, werden mit dem Hyperrealismus die Vorbilder der künstlerischen Modernität, die ihn mit einer gewissen Anzahl von zeitgenössischen Phänomenen verbinden (Minimal Art, Conceptual Art, usw.), mit zahlreichen Verzweigungen und Paradoxen : provozierende Rolle, die der Kopie zugewiesen wird, Reduzierung der visuellen Darstellung (Bilder von Bildern), aktive Überlegung über die Bedeutung des Motivs, der Photographie, der handwerklichen Reproduktion einer mechanischen Produktion und noch viele weitere Aspekte, radikal in Frage gestellt. Ein Saal, ganz der heutigen Produktion der geladenen Künstlern gewidmet, gibt einen Überblick ihrer oft auseinandergehenden jedoch immer logischen Entwicklung wieder und offenbart noch etwas mehr die Vielseitigkeit einer Bewegung, die man zuweilen auf eine gekünstelte Identität beschränkt. Ein Filmprogramm begleitet die Ausstellung und wirft neue Fragen auf, die jeder für sich selbst beantworten kann. Ein Katalog mit grundlegenden Studien und langen unveröffentlichten Gesprächen mit mehreren Künstlern (Morley, Close, Raffael, Schonzeit, Eddy et Estes), gibt das Ausmaß eines Phänomens, das drei Jahrzehnte später endlich mit neuer Anschauung überdacht werden sollte. Wie es bei jeder Studie und bei jeder Ausstellung der Fall ist, macht Hyperréalismes USA, 1965-1975 offenkundig, jedoch entschiedener und ausdrücklicher, dass nichts geboten ist und die Kunst ständig neu geschrieben wird. Dieser Katalog wird Texte von Jean-Claude Lebensztejn, Richard Shiff, Akira Lippit, Fabrice Hergott und Patrick Javault beinhalten. Jean-Claude Lebensztejn ist Kuntshistoriker und ehemaliger Professor an der Uni Paris I. Er hat über Malcolm Morley, Pontormo, Seurat, Cézanne und die Katzenmusik geschrieben. |