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Hans Haug«Hans Haug, Museumsmann, Eine Leidenschaft Am Werk» Galerie Heitz, Palais Rohan Und Rundgang Durch Sechs Museen Der Stadt Strassburg, 9. Oktober 2009 – 28. Februar 2010

Mit seiner starken und facettenreichen Persönlichkeit beeinflusste Hans Haug das Leben und die Entwicklung der Straßburger Museen zwischen 1919 und 1965 nachhaltig. Als seine herausragende Leistung gilt die Gründung des der Kunst des Mittelalters und der Renaissance gewidmeten Musée de l’Œuvre Notre-Dame. Daneben leitete Haug das Kunstgewerbemuseum und das Museum für bildende Kunst und war ein anerkannter Experte für Keramik und Goldschmiedekunst des 18. Jahrhunderts. 1920 gründete er gemeinsam mit A. Riff das Historische Museum.

1946 übernahm Hans Haug die Leitung des Straßburger Museumsverbundes. In dieser Funktion stellte er die Museen in den Mittelpunkt des kulturellen Lebens des Elsass und trug wesentlich zur Stärkung ihrer Wirkung auch weit über die Grenzen der Region hinaus bei.

Die Ausstellung geht darüber hinaus auch auf die allgemeinen historischen und kulturellen Rahmenbedingungen ein und macht mit den wichtigsten Strömungen bekannt, die die Museumsgestaltung von den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre beeinflussten.

Der zentrale Teil der Schau in der Galerie Heitz (Palais Rohan) gibt in sechs Abschnitten eine breit gefächerte, chronologisch und thematisch untergliederte Einführung:

In Ergänzung zu diesem allgemeinen Überblick bieten sechs weitere Straßburger Museen Rundgänge zum Thema an (Musée de l’Œuvre Notre-Dame, Kunstgewerbemuseum, Museum für bildende Kunst, Archäologisches Museum, Historisches Museum, Museum für moderne und zeitgenössische Kunst).

 

Kuratorinnen der Ausstellung:
Bernadette Schnitzler, Leiterin des Archäologischen Museums
Anne-Doris Meyer, wissenschaftliche Koordination
mit Unterstützung von Cécile Dupeux, Leiterin des Musée de l’Œuvre Notre-Dame und Barbara Gatineau, wissenschaftliche Assistentin im Musée de l’Œuvre Notre-Dame
sowie in Zusammenarbeit mit D. Jacquot, E. Martin, M.-J. Geyer, M. Fuchs, C. Giertler, Th. Laps, F. Knoery, C. Marcle und V. Stahn.

 

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